Theater

Zum letzten Mal öffnete sich der Vorhang

Am Sonntagabend schloss im Michelauer Gemeindezentrum zum letzten Mal der Vorhang. Schwer vorstellbar, dass es sie in Zukunft nicht mehr geben soll, die beliebten Theatertage der Michelauer Kirchengemeinde.

Nach 25 Jahren soll Schluss sein mit den beliebten Michelauer Geschichten mit viel Lokalkolorit im waschechten Michlaarer Dialekt dem sich auch die zugereisten Mitwirkenden unterwerfen mussten.

Man kann die Leistung der Autorin Renate Rosenbauer, die jedes Jahr ein neues Stück auf die Beine stellte und stets auch die Regie führte, nur bewundern. Standing Ovation des Publikums und Rosen von den Schauspielern gab es bereits bei der Premiere des neuesten Schwanks am Freitagabend. Die Rührung war Renate Rosenbauer anzusehen für die nach eigenen Worten die Freizeitbelastung mit zunehmendem Alter einfach zu groß wurde.

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Zudem bestärkte sie der personelle Wechsel im Ensemble in ihrem Entschluss. So hinterlässt die Versetzung von Pfarrer Roland Höhr nach Herriden eine spürbare Lücke. Ihm war es deshalb auch hoch anzurechnen, dass er für die Theatertage am Wochenende nochmals an seine frühere Wirkungsstätte zurückgekehrt war und in seiner Rolle als übereifriger Detektiv Fritz die Zuschauer begeisterte.

„Zukünfticha Rendne flipp'n aus“ heißt das neuste Werk der Autorin Renate Rosenbauer, die darin die turbulenten Pläne einer angehenden Rentnertruppe zu Papier gebracht hat. Ein Segeltörn wäre genau das Richtige zum Einstieg ins Rentnerleben. Und einen Tauchkurs könnte man ebenso machen wie Flüge mit einem Gleitschirm.

Entsprechend überschlagen sich im Hause des rüstigen Kurt die Ereignisse. Ein konspiratives Treffen folgt auf das vorherige. Denn die Frauen sollen auf gar keinen Fall Wind bekommen von den Plänen der ausgeflippten Seniorentruppe.

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